Sebastian Bielicke

Vorgeschichte / Persönliches

Um meine Biographie zu vervollständigen, muß ich meinen zuerst erlernten Beruf offenbaren, nämlich meine kunstferne Justizkarriere im gehobenen Dienst des Landes Schleswig-Holstein. Dort habe ich die Mittel für mein Musikstudium erwirtschaftet sowie, soweit möglich, meine wissenschaftlichen und pädagogischen Fähigkeiten erprobt. Unmittelbar nach der Diplomierung als Gesangslehrer habe ich meine lebenslängliche Beamtenstelle zugunsten der lebendigen Kunst aufgegeben - und diese Entscheidung nie bereut.

Daneben zeigt sich über meinen gesamten Lebenslauf ein Bezug zur europäischen Integration, an der ich in ehrenamtlicher Funktion im kleinen Rahmen selbst aktiv mitwirken konnte.

Schließlich habe ich durch eigenes Erleben eine große Vielfalt von Freizeitbeschäftigungen und bodenständigen Erwerbstätigkeiten kennengelernt, die ich denjenigen Lesern dieser Seite nennen möchte, die sich für meinen persönlichen Hintergrund interessieren.


Biographie:

2015 Gedichtveröffentlichung im regionalen Mensa-Magazin HaMLet Nr. 252 (Mai 2015), S. 11
2012 Gedichtveröffentlichung im MinD-Magazin Nr. 88 (Juni 2012), S. 6
2011 Aufnahme beim Hochbegabtenverein MinD (Mensa in Deutschland)
31.12.2009 Freiwilliges Ausscheiden aus dem Landesdienst als Justizoberinspektor a. D.
2009 Leitung von Tagesfortbildungen zum Thema "Einführung in die Beratungshilfe" für Diplom-Rechtspfleger im Auftrag des Oberlandesgerichts Schleswig
2008 Bestellung zum Mitglied des Prüfungsamtes der Norddeutschen Fachhochschule für Rechtspflege in Hildesheim, zuständig für die Zweitbegutachtung von Diplomarbeiten im Bereich Beratungshilfe
2007 Fachartikel „Immobiliarrechtsfähigkeit der Gesellschaft bürgerlichen Rechts“ in Der Deutsche Rechtspfleger, September 2007, S. 441-447
2006-2009 Leitung diverser behördeninterner Grundkurse für Sekretärsanwärterinnen, Beamte des mittleren Dienstes und Justizangestellte im Immobilien- und Kostenrecht an den Amtsgerichten Pinneberg und Itzehoe
2006-2007 Mehrere amtliche Stellungnahmen für das AG Pinneberg in Verfahren zur Reform des Beratungshilferechts u. a. beim Landesjustizministerium, mehreren Bund-Länder-Arbeitsgruppen und dem Petitionsausschuß des Bundestages
2004-2009 Rechtspfleger und Teamleiter am Amtsgericht Pinneberg mit den Tätigkeitsfeldern Grundbuch und Beratungshilfe, zeitweise auch Zwangsvollstreckung
2004 Studienreise und Artikel "Das Vertraute Gesicht. Ein Einblick in das Justizwesen der Niederlande", in: Rechtspflegerblatt. Organ des Bundes Deutscher Rechtspfleger, Mai 2004, S. 22
2004-2007 Nebenfachstudien in Sprechtechnik und Schauspiel am Hamburger Konservatorium, Abschlussprüfung an der Hochschule für Musik und Theater
2004-2005 Grundkurs Italienisch am Hamburger Konservatorium
2002-2008 Gelegentliche Einführungskurse in Barock- und Renaissancetanz, afrikanischem Volkstanz, TaKeTiNa und Standard-Paartanz
2002-2003 VHS-Kurse in Zeichnen und Kunstgeschichte, kreativem Schreiben und Italienisch
2002 Weiterbildungswoche der dbb-Akademie zum Thema „Reform und Zukunft der Europäischen Union“ in Brüssel
2001-2004 Studium der Rechtspflege an der Niedersächsischen Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege in Hildesheim, Abschluß als Diplom-Rechtspfleger (FH)
2001 Dreiwöchiger internationaler Sommerkurs "Gegenseitiges Verstehen – ein Weg zu einem vereinten Europa", Nordsee-Akademie, Leck
2001 Zweiwöchige Rüstzeit für Zivildienstleistende in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz sowie in Krakau und Warschau, ausgerichtet von der Nordelbischen Ev.-Luth. Landeskirche
2001-2003 Angehöriger des Blockflöten-Orchesters der Vicelingemeinde Kiel
2000-2003 Mehrere Kurse und Wochenfortbildungen im Bereich Kommunikationspsychologie
2000-2001 Zivildienst als Altenpflegehelfer beim Kieler Stadtkloster
2000 Abitur am Gymnasium Winsen, Jahrgangsbester mit Durchschnittsnote 1,0
1999-2000 Mitglied im Winsener Schachverein, erfolgreiche Turnierteilnahmen
1999 Ferienjob als Hilfskraft bei einem Malerbetrieb, Renovierung einer Hausfassade
1998-2000 Hilfskraft und Fahrradkurier für die Buchhandlung Haars, Winsen (Luhe)
1998-2000 Nachhilfelehrer in den Fächern Latein, Deutsch und Englisch, Mathematik und Physik
1997-1998 Mitglied im "Schützenkorps Winsen (Luhe) von 1848"
1996-1998 Betriebspraktika bei einer Krankenkasse und einer Buchhandlung in Winsen sowie zwei internationalen Speditionen in Leipzig und Sofia/Bulgarien
1996-1999 Freizeitaktivität als Fantasy-Rollenspieler im Spielsystem „Das Schwarze Auge“, Auszeichnung in einem Kurzgeschichtenwettbewerb des "Aventurischen Boten" 1997
1987-2000 Schulzeit in Buchholz in der Nordheide und Winsen an der Luhe; Fremdsprachen: Englisch (9 Jahre), Französisch (5 Jahre), Latein (4 Jahre); mehrere Badminton-Kurse
27.10.1980 Geburt in Lüneburg


Lyrik und Genealogie

An privaten Interessen möchte ich die Literatur und die Ahnenforschung besonders hervorheben.

Seit meiner Jugendzeit schreibe ich leidenschaftlich gern Lyrik und habe bis zu meinem 30. Lebensjahr mehr als 400 Gedichte verfaßt. Von 2007 bis 2009 war ich aktiver Nutzer diverser Internetforen für Amateurdichter, von denen ich eines mitgegründet und zeitweise mitmoderiert habe. Im Jahre 2008 konnte ich unter Pseudonym zwei Lyrikbände veröffentlichen, den einen als Herausgeber in Zusammenarbeit mit anderen Liebhaber-Autoren, den anderen nur mit eigenen Werken. 2009 war ich Juror bei einem Poetry Slam in Pinneberg. Auch das Rezitieren von Texten macht mir große Freude, wie zuletzt im Januar 2011 auf der Bühne der Hamburger "Pony-Bar".

Seit 2007 erforsche ich durch Interviews, Archivrecherchen und die Sammlung von Urkunden und Photos meine Familiengeschichte, genauer gesagt meine Vorfahren aus Nordbrandenburg, Ostpreußen, Oberschlesien und vom Hunsrück. Die ältesten Ahnen, die ich bisher namhaft machen konnte, sind um 1650 geboren – und die Neugier treibt mich weiter an.


Fazit

Wißbegier und Aktivität sind es, die mich im Wesentlichen ausmachen. Die unaufhörliche Arbeit an der mentalen und leiblichen Bildung, die freie Entfaltung aller menschlichen Potentiale in anderen und in mir, das ist der zentrale Wert meiner Existenz. In diesem humanistischen Geist sehe ich auch den Gesang als spezifisch menschliche Lebensäußerung.

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